English breakfast am Viktualienmarkt

März 2015

Einer meiner großen Träume war schon immer, irgendwann einmal in einer Altstadt zu wohnen. Vorzugsweise in München, mitten drin am Viktualienmarkt. Vor 30 Jahren wurde ich als echtes Münchner Kindl mitten in dieser wunderschönen Stadt geboren, somit ist mir die Liebe zur Großstadt praktisch schon in die Wiege gelegt worden. Obwohl ich die Natur liebe, das Wandern, die frische Luft und die Aussicht von unserem Häuschen im Allgäu auf den Nebelhorn, schlägt mein Herz für das Großstadtleben immer ein klein wenig mehr. Ich liebe Altbauwohnungen, alte Holzböden die knarzen, das bunte Treiben auf der Straße, die vielfältigen Märkte und die hübschen kleinen Cafes, Boutiquen und Galerien an allen Straßenecken.

 

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München lebt! Auch wenn nur bis 22.oo Uhr, dann geht der brave Münchner nämlich ins Bett, die Bordsteine werden hochgeklappt und es wird still in der großen Stadt. Also, wie es so sein sollte, bin ich nämlich vergangenes Jahr nicht nur in ein zuckersüßes Haus mit Garten ins Allgäu gezogen, sondern zeitgleich auch nach München, inmitten der schönsten Altstadt der Welt.

 

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Mit Aussicht auf die Koppel der Sankt Lukas Kirche und nur 5 Gehminuten zu meinem geliebten Viktualienmarkt, fühle ich mich sehr wohl hier und habe im laufe der vergangenen Monate so manches Cafe und Restaurant kennengelernt. Da ich Langschläfer bin und zudem gerne esse bevor ich arbeite, war ich also auf der Suche nach einem Lokal das im besten Fall Frühstück bis Nachmittag anbietet, in unmittelbarer Näher liegt und frei vom Massentourismus ist. So stieß ich auf das “ Victorian House “ am Altstadtring direkt am Viktualienmarkt.

 

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Das Restaurant ist klein und verwinkelt, elegant und bekommt durch den viktorianischen Einfluss eine Menge Alt Englischen Charme. Auch die Speisekarte orientiert sich konsequent an der britischen Küche. Eggs & Bacon,  frisch gebackene Scones, Porridge mit Whiskey, Pancakes mit Ahornsirup und frischem Obst und natürlich eine großzügige Auswahl an offenen Teesorten findet man auf der Speisekarte.

 

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Somit starte ich meinen Tag in München meistens im Victorian House, verziehe mich in einer der verwinkelten Ecken, bestelle meine Pancakes, Eier oder mein Porridge (ohne Whiskey, ich vertrage kaum Alkohol und wäre wohl der Erste Mensch der nach einer Portion Haferflocken besoffen ist), lese meine Zeitschriften, denke über meine Projekte oder dies und das nach. Um kreativ zu sein, muss ich einfach meine Ruhe haben, darum ist mein Handy auch immer aus. Menschen zu beobachten finde ich auch sehr interessant, sie inspirieren mich manchmal.

 

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Wenn ich fertig bin, schlendere ich über den Viktualienmarkt zurück zur Wohnung und schaue mir die bunten Stände an. Manchmal kaufe ich mir dann Blumen oder einen Zweig der in die Wohnung kommt. Oder auch etwas zum Essen für den Abend, Anti Pasti oder ich gucke einfach nur und genieße diese schönen Momente, zwischen diesen fröhlichen und bunten Häuschen.

 

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Frida und Rosa sind also auch Land und Stadthunde geworden. Sie dürfen in der Münchner Wohnung auf einer alten Matratze schlafen und fühlen sich in so einem großen Körbchen pudelwohl. Im Allgäu schlafen sie in einem alten Koffer.