Glück

Juni 2017

Gestern habe ich das Glück gefunden. Es lag ganz offensichtlich und doch so unscheinbar in einem Mangrovenwald, mitten im Meer versteckt.
Ich meditierte und ließ die Gedanken wie die Wellen ziehen, die um mich plätscherten. Dabei stellte ich fest, wie schön es sich anfühlt, sich selbst zu erlauben, belegten Platz für wichtige Dinge frei zu machen. Da klebt man oft an Dingen, Ideen oder Beziehungen die zwar schön sind, aber irgendwie nicht bereichern. Und plötzlich, wenn man sich davon löst, ist ewig viel neuer Space für ganz viel wichtigeres da. So viel Space, wie man vorher nicht geahnt hätte. Zum Beispiel um einfach nur mal wieder zu sein, ohne zu denken. In einem Mangrovenlabyrinth auf einem paddle board vor der Küste Key West`s durchatmen zu können, weil ich mir erlaubt habe einen riesen Space freizuschaufeln, war die zweit beste Entscheidung des Jahres.

Glück.

Man kann es überall sehen wenn man sich den Raum dafür schenkt. Gestern habe ich mein Glück gefunden.
Es lag ganz offensichtlich und doch so unscheinbar in einem Mangrovenwald mitten im Meer versteckt ❤️