Lifestyle Unser Garten

Wiese urbar machen / Kompost unterheben / Pflänzchen ziehen

Januar 2018

Um ein ebenerdiges Beet im Garten anzulegen muss man die Wiese abtragen, damit die Nutzpflanzen genügend Platz für ihre Wurzeln haben und ausreichend guten Nährstoff aufnehmen können. Das Abtragen nennt man in der Gärtner-Sprache „urbar“ machen. Dabei wird die obere Schicht der Wiese/Rasen mit einer Schaufel gelockert und abgezogen bis nur och braune Erde zu sehen ist. Diese Arbeit ist wahnsinnig kraftaufwändig und benötigt, je nach Größe des Gemüsegartens, sehr viel Zeit und Ausdauer. Wir haben uns zwei Monate für unsere 80qm Zeit gelassen, täglich haben wir dabei ca. 1-2 Stunden geschaufelt und weggetragen.

 

Mit einem Hochbeet hätten wir uns die Arbeit natürlich sparen können, aber ich liebe die ursprüngliche Atmosphäre eines alten Bauerngartens und deshalb war es Geschmacksache, so dass wir uns die Zeit und Mühe sehr gerne dafür genommen haben ein ebenerdiges Gemüsebeet anzulegen.

 

Parallel wuchsen die Keimlinge sämtlicher Sorten von Gemüse und Kräuterpflanzen auf der Fensterbank. Anfänglich ging es ihnen super – allerdings sind Pflänzchen von der Fensterbank die später ins Beet wandern viel anfälliger auf Pilze und Krankheiten, so dass mir einige davon im Außenbeet kaputt gegangen sind. Für die kommende Saison möchte ich die Pflänzchen deshalb draußen im Frühbeet anlegen. Dabei wachsen sie in der selben Erde, in der sie später groß werden, sind härteren Temperaturschwankungen ( Nacht-Kalt-Tag-Warm) ausgesetzt als im Haus und werden darum robuster.

 

Den Kompost haben wir vom Wertstoffhof abgeholt, da unser eigener Kompost für die große Fläche nicht gereicht hätte. Viele Wertstoffhöfe verschenken ihren Kompost, unser ganzer Anhänger voll davon hat keinen Cent gekostet. Was für ein Geschenk! Denn kein Beet ohne Kompost. Der Kompost aktiviert mit seinen Milliarden Bakterien die Mineralien und Nährstoffe der Erde. Je gesünder der Kompost, desto gesünder die Pflanzen. Die Komposterde haben wir großzügig auf die 80 qm geschüttet und grob mit einem Rechen unter die Erde gemischt. Einziger Nachteil bei der geschenkten Erde: Es waren wirklich erschreckend viel Plastikschnipsel darin enthalten.Bei einer selbst angebauten Kompost Miete wird das natürlich nicht der Fall sein. In der nächsten Saison haben wir hoffentlich genug davon.

 

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Herzliche Grüße, Alexandra